ÜBER UNS

Deep Ocean Expeditions: Die Innovatoren im Abenteuertauchen mit Tiefseetauchbooten

Deep Ocean Expeditions wurde 1998 von Michael McDowell, dem Hauptinnovator von touristischen Schiffsexpeditionen und Öko-Tourismus, ins Leben gerufen. Als einer der Begründer von Quark Expeditions, bahnte er den Weg für den touristischen Einsatz von Eisbrechern in die vereisten Weiten des Arktischen Ozeans und die Meeresgebiete rund um den Antarktischen Kontinent. 1991 organisierte McDowell die erste Passagierfahrt zum Nordpol mit einem russischen nuklearbetriebenen Eisbrecher. Seitdem haben Tausende diese einzigartige Expeditionserfahrung gemacht. Mike zeigt sich auch verantwortlich für neue Unternehmen, welche sich auf Land- und Flugexpeditionen spezialisieren, die in die abgelegensten Regionen unserer Erde führen. Außerdem gibt es bereits fortgeschrittene Pläne, Menschen schon innerhalb der nächsten fünf Jahre in den Suborbitalraum fliegen zu lassen.

1998 gab Mike McDowell den touristischen Schiffsexpeditionen eine neue Richtung: das Tiefseetauchen. Dieses war der Beginn des "Abenteuer-Tauchens". Hier werden mit bemannten Tauchbooten die Geschichte der Menschheit und Naturphänomene unterhalb der Meeresoberfläche erforscht. Die ersten Programme starteten 1998 mit zwei russischen Mir-Tauchbooten sowie ihrem Mutterschiff, der Akademik Keldish. Die erste Expedition führte zum Wrack der Titanic. An dieser elftägigen Expedition im September 1998 nahmen 16 Passagiere teil, von denen jeder einen elf- bis zwölfstündigen Tauchgang zur Titanic erlebte (fünf Stunden davon auf dem Meeresgrund). Die Tiefe lag hier bei 3775 Metern, was ungefähr die durchschnittliche Meerestiefe der Weltozeane darstellt. Das Titanic-Programm wurde 1999 erneut durchgeführt.

Deep Ocean Expeditions' zweite Expedition im Jahre 1999 fand im Oktober statt und führte zu den sogenannten Regenbogen-Schloten nahe der Azoren im Mittelatlantik. Auf den achtstündigen Tauchgängen wurde über 2500 Meter tief getaucht, wobei der Aufenthalt auf dem Meeresboden fünf Stunden betrug. Wieder begaben sich 16 Teilnehmer mit den Mirs auf Tauchexpedition, um die Wasser und Mineralien speienden Tiefsee-Geysire sowie die biologische Vielfalt dieses besonderen Ökosystems zu sehen.

Deep Ocean Expeditions plant nun verschiedene neue Projekte, in denen die besonderen Fähigkeiten der Mirs ausgenutzt werden sollen. Da sie in der Lage sind, über 6000 Meter tief zu tauchen, könnten durch ihren Einsatz 98 % der weltweiten Fläche des Meeresbodens sichtbar gemacht werden. Deep Ocean Expeditions hat bereits einige faszinierende Plätze lokalisiert, die sich für kürzere und kostengünstigere Tauchexpeditionen eignen. Die Tauchtiefen in diesen Gebieten sind geringer und perfekt für unsere "Akryl-Kugel-Tauchboote". Das Mittelmeer mit seinen Schiffwracks aus dem Altertum, viele von ihnen in einer Tiefe von weniger als 600 Metern, bietet perfekte Bedingungen für diese Art von Expeditionen. Das diesjährige Programm "Exploring Ancient Shipwrecks" ist das erste in dieser neuen Programmreihe. Weitere aufregende Expeditionen sind mit den Deep-Rover-Tauchbooten in Neu Guinea, Indonesien und den Salomonen geplant (Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg), aber auch um die Galapagos-Inseln und im Indischen Ozean.


WER DARF AN TAUCHBOOTFAHRTEN TEILNEHMEN ?

Grundsätzlich kann jeder an den Tauchbootfahrten teilnehmen. Die Tauchboote werden alle mit dem Kabinendruck von einer Atmosphäre betrieben.

Ein Tauchgang dauert zwischen 10-12 Stunden, die Tauchboote sind klein und die folgenden medizinischen Umstände schließen einige Personen von der Teilnahme an Tieftauchfahrten aus:

Herzinfarkt in der Vorgeschichte

Vorgeschichte cerebrovascular Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Hirnblutungen oder ähnliches)

Herzkranzgefäßerkrankungen und Angina pectoris in der Vorgeschichte

Herzkreislauferkrankungen mit Atemnot in der Vorgeschichte

Lungenerkrankungen mit Atemnot in der Vorgeschichte

Diabetes mellitus, schlecht einstellbar oder insulinpflichtig

Schweres oder mittelschweres Asthma

Zustände mit Inkontinenz der Blase, d.h. Blasenschwäche, Darminkontinenz und Blähungen

Zustände wie deutliches Übergewicht, Rücken- oder Gelenkprobleme, die ein Einsteigen, Aussteigen und Verharren über mehrere Stunden in verkrampften, unbequemen Positionen ausschließen

Angstzustände, Depressionen und / oder andere psychiatrische Erkrankungen

Anfallsleiden in der Vorgeschichte

Ernste oder vertsümmelnde chirurgische Eingriffe in der Vorgeschichte

Jeder Passagier muss eine Liste seiner derzeitigen Medikation und der Medikamente, die er nicht verträgt, vorlegen

Jeder sollte eine ausreichende Zahl seiner Medikamente auf See mit sich führen, sowohl auf dem Mutterschiff, als auch für die Tauchbootfahrten